Ruhe aus Solidarität – keine Präsenzgottesdienste an Ostern

Wir dürfen (uns versammeln) – viele andere nicht.

Wir verzichten deshalb.

Wir werden an Karfreitag und auch am Ostersonntag werden wir nicht zu Gottesdiensten zusammenkommen.

Damit wollen wir ein Zeichen setzen, dass wir uns an der Seite derer sehen, die schon so lange auf das verzichten müssen, was ihnen lieb, lebenswert und wichtig erscheint. Das ist uns das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten auch.

Damit wollen wir auch ein Zeichen setzen, dass „es“ noch nicht vorbei ist. Auch wenn wir glauben, dass wir unter sicheren Bedingungen zusammenkommen, das glauben andere auch. Und dennoch werden immer mehr Menschen krank.

Wir wissen, dass das nur ein Zeichen ist, keine Heldentat. Und deshalb hoffen wir darauf, dass andere auch so handeln. So viele rufen gerade: „Die dürfen – und wir nicht nicht! Wir wollen jetzt auch!“ Solange immer noch mehr und mehr Menschen erkranken und bedroht sind, wäre es doch menschlich zu sagen: Auch wenn wir das Recht auf unserer Seite hätten – wir verzichten.

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